Meldung vom 03.11.2023
Die Bauzinsen steigen, und es ist unwahrscheinlich, dass Immobilienkäufer bald eine spürbare Entlastung erwarten können, wie Experten sagen. Max Herbst, Gründer der FMH-Finanzberatung in Frankfurt, betont, dass eine signifikante Entspannung bei den Bauzinsen nicht in Sicht ist. Obwohl die Kreditkonditionen derzeit Schwankungen unterliegen, aufgrund von Spekulationen an den Anleihemärkten, erwartet er bis zum Jahresende eher leichte Zinserhöhungen.
Er sähe keine Tendenz, dass die Bauzinsen um 0,5 Prozentpunkte fallen könnten - unabhängig von der wirtschaftlichen Situation. Eine potenzielle Gefahr besteht in einer Eskalation des Nahostkonflikts, die die Ölpreise und die Inflation in die Höhe treiben könnte. Dies würde Leitzinssenkungen durch die Europäische Zentralbank noch unwahrscheinlicher machen.
Laut Daten der FMH lagen die Zinsen für zehnjährige Baufinanzierungen im Durchschnitt bei 4,25 Prozent pro Jahr. Anfang Oktober erreichten die Bauzinsen erneut ein Zwölf-Jahreshoch, indem sie die Vier-Prozent-Marke überschritten. Dieser Anstieg der Zinsen wird als Hauptgrund für den Rückgang der Immobilienpreise angesehen, da er die Finanzierungskosten erhöht.
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www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wohnen/inflation-bauzinsen-steigen-kaum-entlastung-fuer-immobilienkaeufer-in-sicht-19280436.html