Meldung vom 27.09.2016
Die Pflege des Gartenbodens
Mulch aus dem eigenen Garten ist ein perfekter multifunktionaler „Gartendiener“.
Ihre gehäckselten Gartenabfälle geben einen guten Mulch-Mix ab, denn die Holzreste aus Bäumen, Sträuchern, Rinden vermischt mit dem zusammengerechten Laub und den Rasenschnitten eignen sich bestens für den Boden und das in mehrfacher Hinsicht.
Zum einen ist Ihr Mulch eine warme Winterdecke für den Boden und schützt ihn vor allen Frost- und anderen Wettereinflüssen, zum anderen wird Nässe vom Untergrund fern gehalten. Die eingeschlossenen Nährstoffe dienen der Belebung des Bodens und das Unkraut hat keine Chance mehr. Der Herbst ist ebenso die beste Zeit, unschöne und kahle Rasenareale mit ergänzender Rasenaussaat zu versehen und auch, um neuen Rasen auszusäen.
Die Bodenpflege durch Gründüngung
Durch grünes und welkes Pflanzenmaterial können Sie zusätzliche Nährstoffe in den Boden einarbeiten. Diese natürlichen Dünger zersetzen sich zu Humus und sind geeignetes, hilfreiches Material gegen die voranschreitende Bodenerosion und unliebsame Kräuter. Da sich viele Bakterien und z. B. Regenwürmer von dieser biologischen Substanz ernähren, gelten sie als unerlässliche Organismen für Ihren Boden.
Nützlicher Hinweis: Wenn Sie bestimmte Pflanzen züchten (z. B. Klee, Ölrettich, Bienenfreund, Raps), können Sie den Effekt der Gründüngung spielend leicht verstärken.
Die Pflege der geliebten Rosen
Die Wurzeln der Rosen benötigen für ein gutes Gedeihen sehr viel Sauerstoff und mögen am liebsten sandigen, lehmigen Humusuntergrund.
Lockern Sie deshalb das Erdreich vor dem Einsetzen der Pflanzen sehr gut auf und lassen Sie den Rosenstock einen Tag vor der Pflanzung im Wasser stehen.
Das großzügige Pflanzloch muss unbedingt zu Dreiviertel mit guter Muttererde gefüllt werden, bevor Sie reichlich Wasser an die neue Pflanze gießen.
Wichtig ist es, dass Sie tote und beeinträchtigte Teile der Wurzeln abschneiden.
Für das Veredeln von Rosen müssen Sie bedenken, dass sich die Ansatzstelle der Veredlung ca. 5 cm unter der Erdoberfläche befinden sollte.
Die Pflege von Teichen
Kleine Gartenbiotope bedürfen ebenfalls der intensiven Pflege. Ihnen mögen abgestorbene und verwelkte Pflanzen am Teichrand nicht gefallen, aber Insekten und anderen nützlichen Kleintieren bietet dieser Uferbereich nicht nur ein Nahrungspotential, sondern auch hervorragende Versteckmöglichkeiten.